Lintgen: Gemeinderatssitzung im Zeichen des Baubooms
RTL - 08.02.2012, 12:55 | Fir d'lescht aktualiséiert: 08.02.2012, 13:21 | 0 Commentaire(n)
Gemeinderat Lintgen: Gleich fünf Lotissements- und Bauvorhaben beschäftigten die Lintgener Gemeindeädilen in ihrer letztwöchigen Sitzung.

Lintgen: Die Verursacher des Vandalismus an der neuen Sporthalle bei dem Fensterscheiben zu Bruch gingen werden gerichtlich belangt werden.
Die von Rat Jos Consbruck angeregten Glassammelbehälter für Privathaushalte wird Schöffe Thierry Larsel bei der nächsten SIDEC-Sitzung hinterfragen. Messungen während der Regenperiode im Januar bestätigten den Sanierungsbedarf der gemeindeeigenen Wasserquellen. Das Büro Schroeder & Associés wurde zum Preis von 21.537.-Euro mit einer Trinkwasserqualitätsaufnahme beauftragt.100.000.-Euro bewilligte der Rat zum Ersetzen des baufälligen Châlet „ am Gronn“. Diese Arbeiten werden mit Holz aus den gemeindeeigenen Wäldern von Thierry Larsel und den Zöglingen aus Dreiborn ausgeführt werden. Rat René Theis war vor Ort und stimmte zu mit der Bedingung, dass das neue Holz-Châlet an Stelle des Bestehenden zu errichten sei.
Zwecks Realisierung des geplanten Kreisverkehrs beim früheren Gehöft Eilenbecker, an der Fischbacherstrasse, dort wo die neue „Résidence Oscar“ geplant ist, gibt die Firma Riverside S.A. 1,30 Ar Terrain an die Gemeinde ab. Riverside bekommt als Gegenpart 39 Quadratmeter von der Gemeinde. Um Interessenkonflikte zu vermeiden nahm Bürgermeister Henri Wurth nicht an dieser Abstimmung teil. Bei Enthaltung von Rat Jos Consbruck wurde der Verkauf eines 3,07 Ar großen, der Kirchenfabrik gehörenden, Areals an die Riverside S.A. zum Preise von 150.000.-Euro gutgeheißen. Besagter, zwischen den Häusern Barnich und Bach gelegener Bauplatz stößt an der Hinterfront an ein der Riverside S.A. bereits gehörendes Areal. Auch an dieser Abstimmung konnte der Bürgermeister nicht teilnehmen.
Angenommen wurde die Konvention für das Jahr 2012 der „Maison Relais“ mit dem Familienministerium. Die „Maison Relais“ wird zu 75% vom Staat und zu 25% von der Gemeinde finanziert. Provisorisch genehmigt wurde ein Bauvorhaben von 5 Reihenhäusern, 2 Doppelhäusern und ein 10 Wohnungen umfassendes Appartementhaus auf dem Gelände Ludwig-Trierweiler, gelegen „rue de Diekirch / Rue de l’Ecole“. Bei diesem Vorhaben ist die Schaffung einer Verbindungsstraße zur „Wéckleschgaass“ geplant. Rat Louis Pinto sprach in diesem Zusammenhang die zunehmende Parkraumproblematik im öffentlichen Raum an.
Ausmessungen haben Größenabweichungen von 1,85 Ar zu Ungunsten des Immobilienprojektes Kasselt der Immobilière Kasselt der Konsorten Faber ergeben. Nach diesbezüglichen Anpassungen und der Auflage, einen 1,20 Meter breiten Bürgersteig entlang des gesamten Projektes anzulegen, fand das Projekt Kasselt, welches 15 Häuser umfasst, die Zustimmung des Gemeinderates.Die Ernennung von Manuel Reichling zum Revierförster und der Jahresbeitrag von 1.500.-Euro zur RAGTAL-Atemschutzanlage der Lösch-und Rettungsdienste in Mertert wurden gutgeheißen.
Den vom Innenministerium vorgeschlagenen Entschädigungen für die Mitglieder der Rettungsdienste, Löschdienste und Ambulanzdienste gab der Rat seine Zustimmung. Bei Enthaltung der Räte Louis Pinto, Jos Consbruck und René Theis, welche die Meinung vertraten, dass eine 10-prozentige Erhöhung der Bezüge in Krisenzeiten nicht angebracht wäre, stimmte die Schöffenratsmehrheit der Aufbesserung ihrer Entschädigungen zu. So erhalten, laut großherzoglichem Reglement vom 19. Februar 2009, der Bürgermeister künftig monatlich 118,80 .-Euro (Index 100) und die Schöffen monatlich 59,40.-Euro (Index 100). Diese Aufwandsentschädigungen beinhalten alle Unkosten mit Ausnahme von Wegegeld und Telefongebühren.
Bürgermeister Wurth berichtete von den Arbeiten und Planungen der 5 Gemeinden umfassenden Konvention „Uelzechtdall“, so u.a. von der Planung eines 1.500 Autos fassenden Auffangparkplatzes mit der Schaffung von neuen Zugstationen in Colmar-Berg oder in Lorentzweiler. In diesem Zusammenhang monierte Rat Jos Consbruck die mangelhafte Information der Bürger über die „Uelzechtdall“-Projekte.In der abschließenden Geheimsitzung wurden die Mitglieder der Musiküberwachungskommission, der Schulkommission und der Mietkommission bestimmt.

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